Unsere Geschichte
Tennis Hosemann damals und heute
Der eingeschlagene Weg war eigentlich schon mit dem Umstieg auf Tennis vorgezeichnet, den Theo Hosemann, schon in jungen Jahren ein leidenschaftlicher Sportler und vor allem erfolgreicher Tischtennisspieler (NÖ Landesmeister), vollzog.
Bereits 1953 beteiligte er sich maßgeblich an der Gründung des Tennisclubs Neunkirchen im Schafferhofergarten. Als er 1968 die Prüfung zum staatlich geprüften Tennislehrer und Tennistrainer im Bundessportzentrum Südstadt ablegte, war er alsbald auch als Tennislehrer beim TC Neunkirchen.
Auf Grund des großen Andranges suchte Hosemann jedoch nach neuen Möglichkeiten, um sich seinen Traum einer eigenen Tennisanlage zu erfüllen. 1977 bewarb er sich schließlich um das Areal beim Freizeitzentrum Neunkirchen – damals eine aufgelassene Gärtnerei – und konnte es von der Stadtgemeinde pachten.
1978 war es dann soweit: Beinahe im Alleingang mit seiner Gattin Edith gelang es ihnen, eine der schönsten Anlagen im Bezirk zu errichten, die bereits ein Jahr später, im April 1979, ihre Pforten zum ersten Mal öffnete. Da die Auslastung von Beginn an sehr groß war, und beide noch berufstätig waren, begann sich Tochter Ingrid um die Betreuung der Kunden, die Pflege der Plätze und Grünanlage zu kümmern. So ergab es sich, dass sie bis heute im elterlichen Betrieb blieb.
Am 6. Juli 1979 erfolgte dann die offizielle Eröffnung durch Vertreter der Stadtgemeinde Neunkirchen. Ebenfalls im gleichen Jahr wurde noch eine Flutlichtanlage errichtet, um auch noch nach Einbruch der Dunkelheit Tennis spielen zu können. Seit dieser Maßnahme erstrahlt das gesamte Areal in unverändertem Glanz.
Bereits ein Jahr darauf, 1980, gründete Theo Hosemann zusammen mit Walter Stanzl, Friedrich Jaksch und Dr. Norbert Winkler den Parkclub Neunkirchen. Der erste Obmann des neu gegründeten Vereines wurde Friedrich Jaksch. 1983 folgte ihm dann Josef Pölzlbauer für weitere drei Jahre, ehe Hermann Kofler die Geschicke des Vereines übernahm, und sie bis zum heutigen Tage leitet.
Zum Vereinsleben gehört aber selbstverständlich auch gastliche Gemütlichkeit und deshalb absolvierte Ingrid Kampichler im Mai 1984 die Konzessionsprüfung, und führt seitdem die Geschicke des ebenfalls auf der Tennisanlage befindlichen Tennisstüberls. 10 Jahre später konnte
schließlich das gesamte Grundstück der Tennisanlage von der Stadtgemeinde erworben werden. Kurz darauf wurde das Clubhaus neu gestaltet, in dem bis zum heutigen Tage sowohl Siege als auch Niederlagen gemeinsam gefeiert werden.
Sportliche Erfolge
Auch in sportlicher Hinsicht kann man auf die erzielten Erfolge durchaus stolz sein.
Nur zwei Jahre nach Gründung des Vereines, 1982, konnten sich die Herren in der Kreisliga I den Titel sichern. Allerdings blieb ihnen der krönende Abschluss, der Aufstieg in die Landesliga, verwährt.
Ähnlich erging es 1998 auch den damaligen Nachwuchstalenten rund um Martin Pasecker, Michael Stangl, Markus Luef und Gernot Prammer. Auch sie konnten sich im besagten Jahr den Kreismeistertitel in der Kreisliga I sichern, blieben aber im Aufstiegsspiel in die Landesliga ohne Erfolg.
Die Damen- Mannschaft steht dem stärkeren Geschlecht allerdings keineswegs nach. Erstmalig mischte man im Jahre 1981 in der Meisterschaft mit, und schon bald darauf konnte man sich auch hier über den Kreismeisteritel in der Kreisliga I freuen.
Aber auch auf die Jugend legte man schon in frühesten Tagen sehr viel Wert. Mit der „2. Jugend- Generation“ konnte man sich dann 1997 über den Vizekreismeistertitel in der Klasse U14 freuen. Ein toller Erfolg für die damals noch jungen Talente.
Als großzügiger Sponsor aller Mannschaften und vor allem als Förderer der Jugend, trat in all den Jahren das Autohaus Mazda Stangl immer wieder in Erscheinung.
Wurde im ersten Vereinsjahr noch mit nur einer Herren- Mannschaft in der Kreisliga 3 begonnen, begeht man mittlerweile die Tennissaison 2006 mit jeweils zwei Herren und Damen-Mannschaften, sowie einer Herren 45+, Herren 55+, Herren 60+ und Jugend-Mannschaft.
Feste werden gefeiert wie sie fallen
Aber neben all den sportlichen Erfolgen blieb das gesellschaftliche Miteinander nie auf der Strecke. So erfreut sich das seit 1982 durchgeführte Mondscheinturnier bei allen Beteiligten immer besonderer Beliebtheit. Dieser Mixed-Doppel Bewerb beginnt am späten Nachmittag und wird bei Flutlicht bis in die Nacht gespielt. Dabei steht jedoch der sportliche Erfolg nie an erster Stelle. Vielmehr sollen der Spaß am Sport und gute Stimmung vorrangig sein. Sowohl am Platz, als auch bei anschließender Tombola oder Bingo- Spielchen.
Ein weiterer Fixpunkt im Tennisjahr ist auch das Anfang Oktober stattfindende, schon legendäre, Preisschnapsturnier. Auch wer nicht so sattelfest im Umgang mit Ass, König und Dame ist, wird an der vorherrschenden Stimmung gefallen finden.
Der Betrieb „Tennis Hosemann“ geht heuer bereits in die 30-ste Saison. Doch der wichtigste Grundsatz des “Unternehmens” ist bis heute gleichgeblieben:
Abseits der sportlichen Erfolge am Platz war der Parkclub schon immer ein Ort zum Abschalten. Hier können die Sportler ihre Freizeit in gepflegter und gemütlicher Parkatmosphäre, bei familiärer Stimmung, genießen.
Überzeugen sie sich selbst!


