Vereinsmeister sind bereits ermittelt!
Otto Schnessl ist dreifacher Titelträger
In den letzten Wochen der Freiluftsaison trug unser Verein wieder einmal Vereinsmeisterschaften aller Klassen aus. So wurde ein Nachwuchs-Vereinsmeister der neu installierten Jugend gesucht, und natürlich traten auch Herren, Senioren und Damen an, um den/die Beste/n unter ihnen zu finden. Hier gibt es nun kurze Zusammenfassungen der Bewerbe sowie im Anschluss daran alle Raster vollständig und digitalisiert.
Frauscher ist neuer Jugendvereinmeister
Bei den Nachwuchscracks konnte sich der an Nummer 2 gesetzte Florian Frauscher schlussendlich durchsetzen. Bis ins Finale gab er insgesamt 4 Games ab, zwar doppelt so viel als sein Finalgegner Michi Ebner. Im Finale war dann auf beiden Seiten eine Berg- und Talfahrt angesagt. Vielleicht aus Nervosität? Aber ganz sicher aus noch mangelnder Erfahrung, die aber in absehbarer Zeit keine Rolle mehr spielen wird. Dennoch war es ein spannendes Finale, bei dem nach 2 Stunden Spielzeit mit 6:2, 3:6, 6:3 der Sieger feststand.
Auf dem dritten Platz landete Andi Scherz. Im Halbfinale noch gegen Michi Ebner ausgeschieden, sicherte er sich aber mit einem 9:2-Erfolg über Martin Schrenk die Bronzemedaille.
Kampichler bleibt “Hausdame”
Auch sechs Damen kämpften um den Vereinsmeisteritel und das mit einigen Überraschungen. So konnte Karla Dinhobl im Semifinale die Titelanwärterin und Nummer 1 Lisi Hanin in drei Sätzen aus dem Bewerb werfen. Endstand: 6:4, 1:6, 6:0. Im Finale hatte sie es dann mit Ingrid Kampichler zu tun. Nach einigen Zähl- und Verständigungsproblemen im zweiten Satz, war aber mit Ingrid Kampichler die Vereinsmeisterin gefunden. Endstand: 6:3, 7:6. Lisi Hanin belegte mit einem 6:3, 6:1-Erfolg über Eva Mies den dritten Rang.
Senioren: Otto Schnessl zum Ersten
Bei den Senioren bestritten, “ganz unspektakulär”, die Favoriten das Finale. Die Nummer 1 Otto Schnessl trat gegen die Nummer 2 Rudi Pranz an. Hier konnte sich Schnessl mit seinem druckvollen Spiel in zwei Sätzen mit 6:1, 7:6 durchsetzen. Walter Eder, der im Halbfinale noch Rudi Pranz versuchte, das Leben schwer zu machen, aber mit 6:7, 2:6 scheiterte, konnte sich im Spiel um den dritten Platz gegen Hansi Kampichler durchsetzen. Endstand hier: 7:5, 6:4.
Herren: Otto Schnessl zum Zweiten
Auch im Herren-Bewerb setzten sich beide Favoriten durch und matchten sich im Finale um den Vereinsmeistertitel. Otto Schnessl, auch hier an Nummer 1 gesetzt, konnte noch den ersten Satz gegen seinen Kontrahenten Jürgen Ebner mit 6:3 für sich entscheiden. Im zweiten Satz hatte Ebner allerdings seine Vorhand besser unter Kontrolle, führte bereits mit 6:5, doch dann geschah es. Bei einem Ausfallschritt auf die Rückhandseite zerrte sich Ebner die Aduktoren so stark, dass er in weiterer Folge das Finale aufgeben musste. Er probierte zwar noch nach einer Verletzungspause das Spiel wieder auf zu nehmen, doch bereits nach einem ersten erneuten Schritt während das Ballwechsels, stand für ihn die Aufgabe fest.
Für die Verlierer der insgesamt 15 Teilnehmer, die in der ersten Runde ausgeschieden waren, wurde zusätzlich noch ein B-Bewerb ausgetragen. Hier konnte sich schließlich Robert Mader im Finale gegen Gottfried Jeitler mit 6:3, 6:1 durchsetzen.
Doppel: Otto Schnessl zum Dritten
Im Doppelbewerb, bei dem insgesamt 11 Paarungen an den Start gingen, war Otto Schnessl mit Partner Manfred Stangl “nur” an Nummer 2 gesetzt. Im absehbaren Finale gegen das Duo Markus König/Jürgen Ebner wurde somit zum letzten Mal in diesem Jahr der Vereinsmeistertitel vergeben. Im ersten Satz kamen König/Ebner nicht ins Spiel, machten viele unnötige Eigenfehler und verloren ihn schließlich mit 2:6. Der zweite Satz verlief etwas ausgeglichener, durch ein druckvolles Spiel von Schnessl/Stangl ging jedoch auch dieser Durchgang mit 7:6 an sie, und kürten sich somit mit dem Titel.
Beim Raster im pdf-Format – am Ende das Artikels – wurden leider der erste und zweite Platz vertauscht. Bitte um Nachsicht.
Auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr darf man hoffen, und vielleicht finden dann auch mehr Cracks Zeit und Lust an den Bewerben teil zu nehmen.
Hier noch einmal alle digitalisierten Raster im Überblick:
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